20.01.2017 14:58
Ihre "guten Vorsätze" für 2017

Vielleicht kennen Sie das – Sie haben einige Ideen, was im neuen Jahr gerne noch anders sein darf – im Beruf, in Ihrer Freizeit oder auch mit Ihrer Vitalität. Sie nehmen sich den einen oder anderen Vorsatz, was sie dafür tun wollen – und der Status des Vorhabens bleibt. Gefolgt von Gedanken, wie „Ich wollte ja eigentlich…“.

Was kann man tun, um das Bestreben auch in die Tat umzusetzen? Eine erfolgversprechende Regel kann ihnen dabei nützlich sein. Die 72-Stunden-Regel.

Die Kernaussage lautet: alles, was Sie nicht innerhalb der ersten drei Tage beginnen, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht – sogar nie – umsetzen. Genauer gesagt, sinkt die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung auf unter zwei Prozent, wenn Sie nicht den ersten Schritt der Umsetzung innerhalb der ersten 72 Stunden tun. Dieser kann so etwas sein, wie einen ersten Termin zu einem beruflichen Thema zu vereinbaren oder für Ihr Joggingvorhaben Laufroute und Uhrzeit festzulegen.

Für die weiteren Schritte ist es sinnvoll, sich kleine Unterziele zu setzen. Von Etappe zu Etappe. Das ist leicht zu machen und Sie geben sich somit die Chance, langfristig dranzubleiben.

Die Hirnforschung liefert zum Thema „dranbleiben“ eine gute Erklärung. So denken wir aufgrund unserer neuronalen Struktur täglich zu 98 Prozent die gleichen Gedanken und nutzen dafür immer die gleichen neuronalen Verknüpfungen im Hirn. Eine neue Idee wird schnell mit eben diesen Verknüpfungen behandelt und das führt dann wieder zu den gleichen Ergebnissen wie immer.

Geben Sie also ihrer neuen Idee eine Chance, indem Sie Ihrem Hirn die Möglichkeit bieten, neue Verknüpfungen anzulegen. Schritt für Schritt.

Der Tipp an dieser Stelle lautet somit: Nach einer Entscheidung, schnell den ersten Schritt zu tun. Innerhalb er ersten 72 Stunden – bevor Ihr Gehirn wieder vergessen hat, dass etwas Neues ansteht.